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Medienkompetenz

Kein Kommentar | 19.07.2016 | Entertainment, Gesellschaft, Ideologies, Life Style, One Art Please, Politics, Racebender-Genderblender, Tous les Crêpes |

Letztens meinte eine Photographin in Leipzig, die sich mit dem Thema Krieg und Flucht beschäftigt und zum Thema auch Workshops macht, das Gruseligste was ihr passiert sei, ist, dass es ein paar Leute gab, die dachten ihre Arbeiten seien super patriotisch und und pro-USA-Kriegsmaschinerie obwohl halt das Gegenteil der Fall ist.

Das gibt’s (in anderer Form) natürlich auch für Kino:

„I’ve actually written about this academically! There’s a really specific genre I call bro cinema that includes fight club, all of kubricks work, some Scorsese, and Tarantino (all of which I love TBH.) These directors don’t explicitly condemn toxic masculinity and instead trust the audience to have COMMON SENSE and realize that Alex from A Clockwork Orange or Tyler Durden or Travis Bickle are horrific misogynists. But without the film telling the audience how to feel about these characters, men misinterpret the objectivity as glorification. Fight Club is about how shitty masculinity is, but it’s been warped by men grasping for justification for their misogyny“ – Author*in Dank Tumblers maximal beschissenem Zitatsystem unbekannt.

Ganze Diskussion is super-interessant! Es wird z. B. noch angemerkt, dass es halt problematisch ist, wenn der Film zu 95% aus Gewaltorgien besteht und nur zu 5% aus Kritik daran. Das gilt glaube ich auch für so Filme wie Ex Machina, die angeblich Gewalt an Frauen verurteilt aber halt den Film damit zubringt eben nur genau das zu zeigen (Ups, hab grade weitergelesen und gesehen, dass das da auch jemand sagt ^__^).