Archiv für den Monat: Mai 2010

Omti
Mr. Scruff and Kirsty Almeida and the spiders

| 27.05.2010 | animnation, mukke, schöne bilder | Kein Kommentar

Mr. Scruff von Ninja Tunes und Kirsty Almeida waren zusammen im Studio. Dort tauchte eine kleine Spinne auf. Sie krabbelte das Keyboard rauf und runter und versuchte zu fliehen. Mr. Scruff drückte auf den Aufnahmeknopf und Kirsty begann zu singen. Eine dicke Spinne kam dazu und begann Bass zu spielen. Als die Aufnahme gemacht war, verfrachteten Mr. Scruff und Kirsty die Spinne in ein leeres Gurkenglas und nannten das Stück ihr zu Ehren “Pickled Spider”.

Die hübschen Trickzeichnungen von Andy Carthy (aka Mr. Scruff) hat Jim Dawson (aka Mr. Scruff) animiert.?

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=7Z8p7sHkz3I&feature=player_embedded#![/youtube]

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jooki
Zitat des Tages, 26.5.2010

| 26.05.2010 | jochen knochen, zitat des tages | 9 Kommentare

“Nichts is scheißer als Platz Zwei!”

Dieser klassische Ausspruch Erik Meijers (Fussballer) erschien mir aktuell als ich bemerkte, das momentan wieder irgendeine Fussballscheiße im Gange sein muss, da sich einmal mehr Junkfraß in den Supermarktregalen häuft, dessen Produktverpackungen mit den Gesichtsschabracken von durchschnittsnormalisierten Volks-Fotomodellen verschandelt wurden – die mit gekünstelt eingefrohreren Visagen ihr abgrundtief kulturelles Verwurzeltsein im sogenannten Fussball zur Schau stellen. Ein groteskes Weltmeisterschaftsschauspiel das auf naturwüchsig unvermeidliche Weise alle vier Jahre eintritt, wie eine fünfte Jahreszeit und angeblich im Ruf steht Menschen und Völker zu vereinen, indem es sie in einem Stellvertreterkrieg auf dem Rasenfelde gegeneinander anrennen lässt.

“Das spannende am Fussball ist, dass man nicht weiß wie’s ausgeht.”

Womit Thomas Wizoreck (“Die verblödete Republik”. Knaur, München März 2009) bestmöglich auf den Punkt gebracht hätte, dass es sich bei der verzückten Weltbegeisterung um des Fußballs runde Gestalt keinesfalls um eine qualitative Kollektiv-Entscheidung handelt, sondern vielmehr um ein passiv quantitatives Rudel- oder Massenphänomen. Zum anspruchslos wohligen Zeitvertreib könnte ebenso gut ein umher kullernder Hand-, Volley-, Wasser-, oder Federball die weltweiten Rescourcen an Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsvermögen absorbieren, während nebenbei getrost der soziale Frieden, die Weltwirtschaft oder das globale Klima abrauchen mag.

Wo es richtig anmutet, dass die Welt endlich mal ein Auge gebannt auf Südafrika wirft, wirkt es umso fataler, dass sich dieses auf munter hüpfende Bällchen richtet und die eklatanten Probleme der Menschen dieses Landes wie gehabt ins periphere Sichtfeld abdriften. Ein gesellschaftlicher oder kultureller Durchbruch ist dabei ebenso garantiert, wie durch die Olympischen Spiele in China, nämlich keiner. Zwar gestaltet sich die sportliche Arena als angenehm unideologischer Ort in dem Menschen und Völker sich begegnen, allerdings fällt ihnen dort ja doch nichts besseres ein, als das aus wirtschaftlichem oder politischem Alltag gewohnte, unaufhörliche Konkurrenzprinzip der Gesellschaft um so wertfreier zu rekultivieren und es dadurch plötzlich voll interessant zu finden, ihm positive Energien und einen gemeinschaftsförderlichen Geist anheim zuorakeln.

Ich erfinde zur positiven Abrundung meiner Wahrnehmung mal spontan eine neue Sportart: “Den Erdball”, kein Ball ist runder! Mit Faszination und sportlichem Eifer verfolgen 7 Milliarden Fans zum Beispiel, was mit einem afrikanischen Städtchen passieren kann, wenn man statt unsinnig teure Fussballstadien zu errichten, ein bedingungsloses Grundeinkommen an die verarmte Bevölkerung ausgibt.

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“

um mit Sepp Herberger (Fussballtrainer) zu sprechen, gilt hier nicht länger. Beim Erdball herrscht steter Wandel. Kein starr stagniriendes Reglement unter Déjà-vu Verdacht! Veränderung und Fortschritt, wenn alle mitzocken.
In der nächsten Spielrunde wird mit Begeisterung womöglich das offizielle BP Team geschlagen und kurzerhand zur Finanzierung aller okölogischen Folgen seiner Ölpest liquidiert. Eine schöne Vorstellung sicherlich, die wohl genauso gute Chancen wie besagte Ölpest hat, von der anrollenden Weltmeisterschaft aus der medialen Wahrnehmung verdrängt zu werden…

j
Der Furz – Wie ein Gesetz entsteht

| 20.05.2010 | haha!, ideologies, one art please, schöne worte, Tous les Crêpes, wtf | 1 Kommentar

Jungs und Mädels, Georg Kreisler ist der absolute Wahnsinn:

Bürokratie ist ja sowohl in der Türkei als auch in Germanien eins der tollsten Themen aber so schön hab’ ich das noch nie gehört. (Auch sehr geil: der Hund, erinnert irgenwie an die Story auf der letzten Seite dieses Freitags, wo unter E wie Entrückung über ein Institut berichtet wird, daß gläubige Christen an Atheisten vermittelt, damit diese sich um den Hund der ersteren kümmern, wenn sie am Tag des jüngsten Gerichts in den Himmel aufsteigen und der arme Wauwau nicht mit darf (was ist das eigentlich bitte für ein Nazi-Gott, der Tieren den Eintritt in den Himmel verweigert?). Wer denkt sich so einen WTF aus? Richtig, die Amerikaner.)

crockl
Festival-Überblick (analog) + Vorschlag#2

| 19.05.2010 | Tous les Crêpes | 1 Kommentar

rules

an diesem Passanten-Stopper konnt ich nicht ohne Foto vorbeigehen,
mit dabei unter anderem das »SonneMond&Sterne« 6.8-9.8
ein weiterer Vorschlag von mir, der sich style-,lineup- und preis-technisch nicht
allzusehr vom melt unterscheidet. trotzdem könnte es auf unsere to-think-about-liste,
denke ich…

ps.: einen Katzensprung entfernt ist der Naturpark Thüringer Schiefergebirge,
wo man sicherlich den einen oder anderen Tag vorher schon verbringen könnte…

ps.2: das NACHTDIGITAL ist schon ausverkauft!