Archiv für den Monat: Oktober 2010

j
Guido Westerwelle,

| 30.10.2010 | ideologies, knowledgable, politics, Tous les Crêpes, wtf | Kein Kommentar

was der Typ für ein Epic Fail ist. Unglaublich.

Und ich sag noch hier prophetisch:

auch ausländer (rösler ist aber glaube ich deutscher), schwule und frauen können konservative säcke sein, die sich keinen deut um die belange der minderheiten und ausgegrenzten kümmern, sondern die deutsche politik in nie gesehenem maße zu handlangern von konzernen machen.

Und das gilt, wie man hier schön sieht, auch für die „Minderheiten“, zu denen man selbst gehört. Ich fass es einfach nicht.

j
ORCS Trailer

| 28.10.2010 | cinematograph, haha!, Tous les Crêpes, wtf | 3 Kommentare

Hihi, witzige Idee, sich zu überlegen was passiert, wenn man einfach mal ein paar Orcs in einem Nationalpark auftauchen lässt.

Der Film sieht aber leider so aus, als hätte er genau den Grad zwischen Trash und Professionalität, der es wieder langweilig macht:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Vs1_OyRwwpQ[/youtube]
via Opium.pl

jooki
Ohne Medien ginge es uns besser

| 28.10.2010 | lesenswert | 1 Kommentar

Ein ruhiges und entschleunigtes Interview mit Wikileakstyp Julian Assange. Ich muss mich schon sehr wundern, seit die Organisation die Datensätze über den Irakkrieg veröffentlichte liest sich die Presselandschaft fast unisono wie eine Problematisierungsmaschinerie: Was könnte problematisch, unethisch und dubios sein an dieser Enthüllungsplattform. So lesen sich die Schlagzeilen und so kommt der ganze Zirkus rüber. Eine angemessene Reaktion auf die Enthüllungen findet sich als marginale Nebenerscheinung in den Medien. Im Taz-Interview spricht Assange ganz unumwunden an, warum dem so ist.

“Allein für die Zeit von 2004 bis 2009 sprechen die Unterlagen von 109.000 Toten, darunter 66.000 Zivilisten und fast 24.000 Menschen, die als “Feinde” bezeichnet werden. Damit wären im Irak mindestens 15.000 Zivilisten mehr getötet worden, als bisher bekannt. Die von Friedensaktivisten aus den USA und Großbritannien gegründete Menschenrechtsorganisation Iraq Body Count geht sogar von 150.000 Toten seit Kriegsbeginn 2003 aus. Nach den neuen Berichten schätzt IBC die Zahl der zivilen Toten auf mehr als 122.000.” Zeit

Mich bestürzt das Ausmaß der Kriegs-, Völkers- und Menschenrechtsverletzungen im Irak besonders in Anbetracht der Tatsache, was für ein kaltblütiges, kalkuliertes und beispielloses Gemetzel der Irakkrieg gewesen ist, wie erlogen und nutznießerisch er herbei geführt wurde. Und im Gedanken daran, dass Saddam wahrscheinlich 450 Jahre alt hätte werden müssen, um dieses Ausmaß an Folter, Mord und Blutvergießen, kurz, einen solchen irakischen Body Count zu erreichen. Blut das nun an den Händen der US Administration um Bush klebt und Kriegsverbrechen, für die es bis dahin klare Regeln gab nach denen sie alle vor ein Kriegsgericht gehören. Allein der Maßstab der Ungeheuerlichkeit scheint die westliche Weltöffentlichkeit davon abzuhalten, die Ereignisse angemessen zu reflektieren. Die eigentlich aufgeworfene Fragestellung: Ist der amerikanische Imperlialismus to big to fail?!

…aber ich lenke durch meinen Echaufismus wahrscheinlich gerade vom dem Interview ab. Hab’s in die neue Rubrik “Lesenswert” eingestellt der richtige Ort für solche Textempfehlungen auf unserer Website.

crockl
i AM back!

| 27.10.2010 | Tous les Crêpes | 1 Kommentar

melde mich zurück mit nem rahmen-sprengenden extra-dicken pic von meinem letzten shooting – ich werd hier in B dauernd angesprochen und vor die kamera gezerrt…

(in wirklichkeit: ein illegales pre-release von clemens s. diploma – das Haarfett ist extra da!;)