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Einwohnermeldeämter dürfen bald alle unsere Daten verkaufen

10 Kommentare | 08.07.2012 | Tous les Crêpes |

Ich bin ja selten noch wirklich alarmiert was politische Entwicklungen angeht. Aber als ich gestern meine Süddeutsche aufgeschlagen hab, war es mal wieder soweit:

Einwohnermeldeämter sollen künftig die persönlichen Daten ihrer Bürger an Werbefirmen und Inkassounternehmen verkaufen dürfen, so sieht es das neue Meldegesetz vor. Nicht einmal Geburtstage und frühere Namen sind tabu. Datenschützer sind entsetzt über die Geschäftemacherei – zumal sich Betroffene nicht dagegen wehren können.

Wenn die erste ePetition dagegen startet, sagt mir bitte sofort Bescheid.

10 Gedanken zu „Einwohnermeldeämter dürfen bald alle unsere Daten verkaufen

  1. jjobo the hobo

    über fefe gibt’s nen schönes video dazu.
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    tja, das war’s dann wohl mit der demokratie. ich meine, jeder der nicht total weggetreten ist, sollte doch, wenn man sich so einen staat ausdenkt, da eine regelung reinbauen, dass mindestens soundsoviele leute anwesend sein müssen, die das volk vertreten. na ja, oder die gab’s mal und dann haben sie’s halt abgeschafft, wie auch immer.
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    irgendwie schockt mich das alles nicht mehr, ich bin da völlig abgestumpft. ich brauch keine weiteren beweise mehr, dass das system total abartig und funktionsunfähig ist.

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  2. jooki

    Man hat noch nicht mal mehr Bock die hirnverbrannten Details zu lesen! Wenn man schnallt, dass sich in der Aufarbeitung von derlei Zeuch ein Leben erschöpfen kann. Wie kommen die nur auf einen derart böswilligen Bullshit?! Was hat denn jetzt die Samtgemeinde Meinersen davon wenn sie zwanzigtausend Adressdaten verscherbelt. MehrEinnahmen von 13,50 ? oder so!? Das ganze Eignet sich doch ausschließlich zum Missbrauch!

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  3. j

    wtf, telepolis weißt darauf hin, dass mit nur 30 abgeordneten der bundestag überhaupt nicht beschlussfähig war.
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    das scheint aber gottseidank keine konsequenzen zu haben!
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    tp hat auch das protokoll verlinkt (top 21). ich seh‘ leider nirgends eine liste von leuten, die anwesend waren. ein brüller sind aber die zehn „entschuldigten“ abgeordneten im anhang.
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    findet da jemand infos zu?

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  4. jooki

    Hihi, dann lassen bald alle Studis und Azubis ihren Erstwohnsitz bei den Eltern und zwar bis zum Rentenalter. Um monatlich 17,5 zu sparen (die kleenen Radiobeiträge gib’s och nich mehr!) Macht jährlich mal eben 210 €s die man für die Geldverschwendungsmaschine Staatsfernsehen berappen soll. Bekloppt!

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