j
Grundgesetz für Gamer!

Kein Kommentar | 23.06.2012 | Gamez, Ideologies, Tous les Crêpes |

Hier ein recht witziges Gedankenexperiment bei Golem: Es geht um die Forderung nach einem Grundgesetz für Gamer in MMORPGs etc., weil diese virtuellen Welten sich ja immer mehr echten Staaten annähern (mit Online-Aktionshäusern als Wirtschaft und pipapo).

So cool die Idee ist, so schwachsinnig ist das abgesehen von seinem Potential für Sci-Fi-philosphische Überlegungen, weil – wie im Artikel auch gesagt wird – ein Spiel halt kein Staat (sondern ein Konsumprodukt) ist, der Vergleich müsste eher mit einem futuristischen Konzept gemacht werden, in dem Konzerne ihren Mitarbeitern eigene Städte zum wohnen bauen und da die Lebensbedingungen diktieren (ich kann mir gut vorstellen, dass es das in Amiland – nur Sex nach Heirat, Schule sind verboten! – oder China schon gibt … gab’s nicht diese Disney-Stadt? Nicht zu vergessen Krupp-Stadt).

Wie auch immer letztendlich, ist man halt selbst Schuld, wenn man so Always-Online-Quatsch spielt und die Geschäftsbedingung wegklickt, darf man sich nicht beschweren, wenn nach zwei Jahren die Server abgedreht werden. Wir brauchen da dringend OpenSource-Alternativen (haha …) oder zumindest halt die Möglichkeit, seinen eigenen Server zu betreiben oder sonstwie unabhängig vom Entwickler miteinander zu spielen (so á la Minecraft oder Diablo 2 VS Diablo 3).

Und wenn es da genügend Leute gibt, die wg. sowas weinen sollten sich da ja sicher Menschen finden lassen, die solche OS-Alternativen – per Kickstarter finanziert – bauen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.