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Konventionelle Landwirtschaft ohne Chemiekeule

Kein Kommentar | 21.10.2012 | Natür Pür, Politics, Science, Tous les Crêpes |

fefe linkt auf einen interessanten Artikel über eine Studie, die einen dritten Weg zwischen Chemie-gestützter Monokultur-Landwirtschaft und ökologischem Anbau (was das genau sein soll wird leider nicht erklärt) aufzeigt: Anstatt im Jahreswechsel Sojabohnen und Mais mit Haufenweise umweltschädlichen Pestiziden anzubauen, kann man auch in einem Vierjahres-Turnus Soja, Mais, Hafer und Luzerne* sähen und mit letzterem(?) auch noch Tiere füttern, deren Dung dann als natürlicher Dünger benutzt wird (Tierexkremente sind bei Massentierhaltung wohl ein Entsorgungsproblem, weil in Konzentration auch schön umweltschädlich).

Die Ergebnisse sind einfach nur krass:

The longer rotations produced better yields of both corn and soy, reduced the need for nitrogen fertilizer and herbicides by up to 88 percent, reduced the amounts of toxins in groundwater 200-fold and didn’t reduce profits by a single cent.

Der Vorteil scheint hierbei zu sein, dass man das halt skalieren kann, was – anscheinend – bei ökologischem Landbau nicht so gut geht. D.h. es lässt sich easy auf die Kornkammer der USA anwenden und es gibt nur Gewinner – außer den Pestizid-Fabrikanten.

Aber aus irgendwelchen Gründen wird die Studie aber – auch von ihren Auftraggebern – u.a. dem US-Agrikultur-Ministerium nicht an die große Glocke gehängt. *Hust! Lobbyism!*

Nur so zur Info, falls mal einer von euch nach der Apokalypse mit der Landwirtschaft anfängt …

*Oha, daher kommt mir der Name bekannt vor?!

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