jooki
Schafft die Kunst ab

3 Kommentare | 16.12.2013 | One Art Please |

fordert Georg Sesslen in der Taz. Kein Wunder wo doch funktionierende Kunst in der Regel nichts weiter ist als ein Warenfetisch, Spekulationsobjekt und Steuerabschreibung. Glimflichsten Falls ist sie grundloser Anlass für Bildungsungs- und Wohlstandsbürger sich kultiviert zu fühlen. Kunst ist unter dem Mantel der Kultur, die Schere zwischen arm und reich, selten so live und direkt zu beobachten gewesen in unserer freien Wildbahn.

3 Gedanken zu „Schafft die Kunst ab

  1. Symbio Joe

    Man, man ,man schon wieder ist das Abendland untergegangen. Noch ein paar mal mehr und die nächste Vernissage findet im San Andreas graben statt.

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  2. j

    Schafft Nahrung ab! Die ist eigentlich auch total cool, wird aber heute vom kapitalistischen System zu Gewinnmaxiemierung und Spekulation benutzt. Verbieten sollte man die (damit sich die Finanzheinis was anderes suchen können).

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  3. jookijocho del torro

    Der Kunstmarkt ist nicht wie der Gemüsemarkt, dort denn Nahrung brauch man wirklich zum leben. Der Kunstmarkt ist eher wie der Kapitalmarkt, statt gesellschaftlichen Nutzobjekten ( in diesem Fall kritische Kultur ) verkauft man den Leuten Einrichtungsgegenstände, Spekulationsobjekte und Wertanlagen. Ein Etikettenschwindel, es gibt scheinbar Märkte die korrupter sind als andere. Im Pennermarkt, im Ghetto oder beim Oldy kriegt man immer noch Birnen und Äpfel und die meisten Kunden können das unterscheiden. Aber scheinbar setzt mit zunehmendem Abstraktionsgrad der Ware die Fantasie ein und der übliche Hei-O-Pei gesellt sich dazu, wenn reiche und egozentrische Leute schon da sind. Da merkt es fast keiner wenn auf dem Kapitalmarkt gar Nichts mehr angeboten wird ( wie zum Beispiel Kredite oder Zinsen für Privatmenschen und ihre Unternehmen), sondern nur noch gezockt, betrogen und sich bereichert… und was schon fast zu polemisch klingt um wahr zu sein, ist leider wirtschaftliche Realität.

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