Bedinungsloses Grundeinkommen in Kanada

Kein Kommentar | 02.03.2013 | BGE, Ideologies, Politics, Science |

Wir hatten, glaube ich, schonmal was über die BGE-Experimente in Afrika (Namibia und Sambia), auch wenn ich das jetzt natürlich nicht mehr wiederfinde, hier ein taz-Artikel zum Thema.

Fefe linkt auf einen interessanten Bericht über eine Stadt in Kanada, die das in den 70ern auch mal ausprobiert hat (das war nicht wirklich BGE, nur Leute unter der Armutsgrenze haben das bekommen, insofern ist es eher eine Unbedingte Sozialhilfe?).

Und natürlich haben die Leute weiterhin gearbeitet (und Arbeitssuchende mussten nicht jeden Drecksjob annehmen). Was auch sehr interessant ist:

… hospital visits dropped 8.5 per cent. Fewer people went to the hospital with work-related injuries and there were fewer emergency room visits from car accidents and domestic abuse. There were also far fewer mental health visits.
[…]
In today’s terms, an 8.5 per cent decrease in hospital visits across Canada would save the government $4 billion* annually, by her calculations.

D.h. BGE würde das Gesundheitssystem entlasten. Das sollte man mal in BGE-Finanzierungen einrechnen. Je mehr ich drüber lese, desto sinnvoller scheint das zu sein. Der Artikel erwähnt BIEN, was eine weltweite BGE-Organisation zu sein scheint.

Das scheint gar keine doofe Seite für News aus Kanada abseits der Tagesschau-Realität™ zu sein.

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