Donald Trump in den Medien: Kotze muss man Kotze nennen – SPIEGEL ONLINE

Kein Kommentar | 22.07.2018 | Entertainment, Fakten Fakten Fakten, Gesellschaft, Ideologies, Medien, Politics, Racebender-Genderblender, Tous les Crêpes |

Donald Trumps Handeln ist absurdes Theater. Medien berichten darüber aber oft, als sei es ernstzunehmendes politisches Gebaren. Dabei kann man über manche Dinge nicht neutral und objektiv berichten.

Quelle: Donald Trump in den Medien: Kotze muss man Kotze nennen – SPIEGEL ONLINE

Das ist auch was, was ich mit zunehmender Sorge beobachte. Nicht nur Trumps abartige Lügen werden von Medien verharmlost und ohne Korrektur dargestellt (es wäre auch schonmal schön, wenn sie seinen Lügen nicht nur Fakten gegenüberstellen würden sondern vlt auch mal, dass er gestern genau das Gegenteil behauptet hat). Selbes passiert mit in Schland natürlich mit Nazis von der AFD, was natürlich zu einer Normalisierung von Rassismus, Sexismus etc pp. führt. Wenn der Herrscher der Welt sich benimmt wie ein Kleinkind und das als hinehmbar und ok dargestellt wird, kann das nur zu einem abgleiten des Diskurses in Populismus und Faschismus führen.

Und auch dass die Geflüchteten„krise“ schon lange keine mehr ist, weil (korrigiert mich bitte, wenn dem nicht so ist) die Zahl der Menschen, die versuchen über das Mittelmehr zu fliehen stark  zurückgegangen ist wird aus den Nachrichten nicht ersichtlich. Da wird ohne Einordnung in irgendwas das rassistische Gehabe der italienischen Regierung wiedergegeben und fertig.

(Worauf ich allerdings auch nich klar komme is, dass es allen ernstes nicht vorgesehen ist, dass Menschen, die in die EU fliehen nicht auf alle Mitgliedländer verteilt werden sondern, dass die Grenzländer mit dem Propblem alleine fertig werden sollen. Das dass zu Problem führt hätte wirklich niemand ahnen können! Da hätte man vor ein paar Jahrzehnten als das noch nicht als der Weltuntergang galt mal ändern können und dann wäre das alles heute kein Problem. Wie bei so vielen Dingen.)

Princess Cyd

Kein Kommentar | 15.03.2018 | Cinematograph, Entertainment, Gesellschaft, Ideologies, Life Style, Medien, One Art Please, Racebender-Genderblender, Tous les Crêpes |

Einer der wenigen Filme, der bei mir in letzter Zeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat (sowohl was die allgemeine Stimmung als auch den Inhalt angeht) ist Princess Cyd. Ein größtenteils sehr ruhiger Film, der is auf undramatische Weise schafft, viele grundlegende Themen und Fragen zu bearbeiten, Leben und Tod, Älterwerden, Identität, Sexualität, was is wichtig und wertvoll im Leben etc.

Ausdrückliche Empfehlung ^___^

Hidden Brain – Be the Change

1 Kommentar | 01.02.2018 | Das Kapital, Fakten Fakten Fakten, Gesellschaft, Ideologies, Life Style, Politics, Racebender-Genderblender, Tous les Crêpes, Wirtschaft |

Eine weitere sehr herzerwärmende Folge von Hidden Brain über ein Paar, dass versucht (und es ziemlich gut geschafft) hat ihre Kinder geschlechtsneutral zu erziehen. Die haben das „mit Kindergarten wird sowieso jedes Mädchen in die Glitzerpink-Brigade reinunifortmiert“-Problem mit Homeschooling (auch interessantes Thema, dem ich viel positiver gegenüberstehe als früher) umgangen, insofern isses in Schland nur bedingt nachmachbar. Im letzten Teil der Sendung kommt ihre erste Tochter zur Wort und das is schon ziemlich krass, was die als 16jähhrige so drauf hat

brainfood

1 Kommentar | 26.01.2018 | Ausdrückliche Empfehlung, Fakten Fakten Fakten, Gesellschaft, Ideologies, Medien, Politics, Racebender-Genderblender, Religiöse Feelings, Science, Special |

Wärmste Empfehlung eines Vortrages von Christina von Braun über Zusammenhänge zwischen Fundamentalismus und Geschlechterrollen.

Ist nicht mehr auf der DLF-Seite direkt, daher hatte ich Schwierigkeiten mit der Verlinkung – die geht jetzt direkt in die Mediathek. Gemeint ist der Vortrag im Programm HÖRSAAL.
Okay, das ist nicht gerade anspruchsloser Schnack, also verlangt schon eine gewisse Konzentration beim Hörvergnügen;

Dafür: sehr aufschlussreich in vielerlei Hinsicht. Gegen Ende spricht sie übrigens auch das nicht haltbare Vorurteil an, (islamischer) Fundamentalismus sei ein Problem von zu wenig Bildung und verweist darauf, dass ein signifikanter Anteil der Extremisten in gut qualifizierten technischen Berufen zu finden ist, falls das in diesem Forum vielleicht ein paar Interessenten mehr zieht.

Mein Lieblingswort der Stunde: Ambivalenzunfähigkeit ;)