Ein Gedanke zu „Das bedingungslose Grundeinkommen ist ungerecht

  1. j

    Das es „ungerecht“, wenn „der Millardär“ vom Staat 3000€/Monat obendrauf bekommt is dann halt das kleinere Übel, die kriegen faktisch schon Billarden vom Staat, weil sie sich Anwältinnen und Anwälte leisten können, mit denen Sie dann faktisch keine Steuern zahlen.* Und dann gebe ich lieber *auch* den 1% noch ein bisschen mehr Geld, wenn das heißt das dadurch die 99% ein würdiges Leben führen können.

    Die Argumentation mit „dann fallen Mindestlöhne/Gewerkschaften“ etc. weg, is glaube ich auch durch BGE101 zu entkräften: Wenn du nicht arbeiten musst um zu überleben, müssen Arbeitgeber*innen dir halt die Arbeit schmackhaft machen/dir mehr auf’s BGE oben drauf bieten als andere.

    Maschinensteuer finde ich interessant, aber da das ja insgesamt total gut funktioniert reiche Menschen/Unternehmen zu besteuern (> FacebookGoogleApple) halte ich das auch nicht für eine machbare Lösung.

    Insgesamt nich wirklich viel, was wir nicht vor 10 Jahren in der Diskussion schon genauso hatten, finde ich.

    *Ja, Kapitalismus und/oder Steuerschlupflöcher abschaffen wäre eine coole Alternative, halte ich aber für noch unwahrscheinlicher als BGE.

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