Das Betrugsmodell unseres Finanzsystems — und der Ausweg daraus! Michael Vogt und Franz Hörmann

8 Kommentare | 18.12.2011 | Ideologies |

„Es geht nicht mehr darum Geld für kommende Jahre zurückzulegen, sondern sich zu engagieren, um das System zu verändern!“

Recht lang und anspruchsvoll, aber seehr interessant…

https://www.youtube.com/watch?v=u1XGbSprl7Y

„Das Zinseszinssystem stammt aus dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend, die doppelte Buchhaltung aus dem 15. Jahrhundert. Und es gibt keinen Bereich unserer Gesellschaft und der Wissenschaften, wo Methoden dieses Alters überhaupt noch ernst genommen werden. Aber es dient dazu, gesellschaftliche Eliten mächtig und reich zu erhalten, deswegen ändert sich nichts. Die heutige Krise geht von den Banken aus. Banken erfinden im Kreditprozeß Geld. Wenn man aber Geld aus Luft erfindet und das, was vorher noch nicht existiert hat, verzinst weiter gibt und dinglich absichern läßt, dann ist das, wenn das Geschäftsmodell schief geht, in Wahrheit ein Enteignungsmodell. Das ist auch der Hintergrund des Bankgeheimnisses. Banken können überhaupt nicht offenlegen, wo beispielsweise die Zinsen für Sparbücher, Bausparverträge oder Sonstiges herkommen. Denn wenn sie das täten, müßten sie zugeben, daß das alles in Wirklichkeit verkettete Pyramidenspiele sind.“

„«Too big to fail» erweist sich als ein genial-perfides Geschäftsmodell. Es gibt erwiesenermaßen die gezielte Absicht, Banken durch Übernahmen immer größer zu machen, damit sie «too big to fail» werden. Die Verknüpfungen zwischen Finanzwirtschaft und Politik sind enorm. Eigentlich kann man Regierungen, die aus aktiven oder früheren Mitarbeitern des Finanzsystems bestehen, gar nicht ernst nehmen. Die Bankenrettungspakete sind überhaupt wahnsinnig witzig: Die Banken wurden nicht gerettet, es gibt nur einen Plan für die Zukunft, von dem man heute schon weiß, daß er nicht funktionieren wird, denn die Gelder müssen ja erst in den kommenden «Sparpaketen» mittels Steuererhöhungen von den Bürgerinnen und Bürgern einkassiert werden. Die Banken sind rund um den Globus pleite. Darum kann man getrost so tun, als ob es sie nicht mehr gäbe.“

8 Gedanken zu „Das Betrugsmodell unseres Finanzsystems — und der Ausweg daraus! Michael Vogt und Franz Hörmann

  1. el jocho

    Mein Reden!! …auf grund von Artikeln, wie diesem rege ich die gründung einer der Rubrik: „Im Ernst“ an. Oder habt ihr Ideen für’s Wording eines Channels auf dem ernsthafte Artikel von Crappies unterscheidbar aufgeführt werden. da könnte man auch so’n wimpel über’n header basteln der direkt drauf linkt. Davon abgesehen, muss sowieso einen Crap-Convent geben wo über Fusion & Fortbestand verschiedenster Rubrik offen geredet wird…

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  2. jobo the hobo

    alter, der typ ist immer noch der hammer! wie er sich auch immer wieder über irgendeinen wahnsinn aus der finanzwelt freut und dann sofort wieder ernst wird! grobartig!

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  3. jobo the hobo

    oh mann, der hat sich einige ungünstige freunde (judenweltverschwörung!) und aussagen geleistet (kann nach dem wissenschaftlichen wissenbegriff nicht sagen ob es den holocaust gegeben hat oder nicht). außerdem das hier. mh. ich bin mir da grad nicht sicher, was das alles soll.

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