4 Gedanken zu „How to feed The World

  1. j

    ja, äh.
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    haha.
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    nette idee.
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    aber witzig find‘ ich das jetzt irgendwie nicht so wirklich (sondern eher stellenweise leicht bedenklich – „ich mach‘ das nur damit, sie keine hungernden menschen mehr in meinem riesigen fernsehen zeigen können“, bruhahah, „in äthiopien gibt’s keinen lohn“, mimimimi).
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    und das würd‘ halt genauso, mit ca. allen anderen gonglomeraten der welt funktionieren oder wenn alle, die mehr als 10 dollar pro tag verdienen, einen dollar an alle geben, die keinen verdienen. oder so. dass wir die ressourcen und mittel haben um den hunger jetzt sofort zu beenden ist ja nu nix neues. nur ist es halt nicht gewollt.
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    weil, wenn die hungernden kinder im fernsehen kommen, zapp halt woanders hin!

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  2. Omti

    Ja ist Satire, diese Frau ist ja auch unter anderem Komikern. Aber die Frau nervt so bestialisch mit ihrer Art, sorry, aber das fand ich eben dadurch garnicht witzig, weil die Frau das so beschissen rüberbringt.

    Naja und die Idee: Mit Geld wurde und wird ja versucht, Hunger in der Welt zu bekämpfen, klappt nur nicht. Und mal ehrlich: Wer kauft denn den Vatikan? Vielleicht die Moslems? Die haben hier in Hamburg auch letztens eine christliche Kirche gekauft und bauen die jetzt in eine Moschee um. Religion geht hier Hand in Hand …
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  3. t001 Artikelautor

    Natürlich ist das alles Satire.
    Die Frage ist eher an jeden einzelnen Rezipienten gerichtet, was er / sie daraus mitnimmt.

    Meine Intention war einfach nur im Rahmen unseres neuen Papstes auf eine humorvolle Art das Thema darzustellen. Außerdem bin gerade im Netz über das Video geclickt ;)

    Den Einstieg über die Werbung mit den abgemagerten Kindern kommt bei uns auch im TV. Der Wink mit dem 48” hd plasma tv, hatte den Kontrast zwischen Arm und Reich nochmal erhöht. Das hat mich an den folgenden erinnert:

    Das Geld nicht das Problem “Hunger der Welt” löst ist auch klar, aber wenn man es als Metapher für Macht sieht, kann es funktionieren ;)

    Es muss halt nur nachhaltiger eingesetzt werden als Säckeweise Mehl und Reis zu schicken und so noch die vorhandene Lebensmittelindustrie kaputt zu machen.

    Besser wäre die Regime zu bestechen nachhaltig zu wirtschaften;) Sprich Infrastruktur ausbauen (so kann der Binnenhanel gestärkt werden um z.B Nahrungsüberschüsse im Norden an den Süden zu liefern, wenn der eine Dürre hat), noch ein bisschen in Bildung und soziale Absicherung investieren. Schwupps ist das Problem fast gelöst. Faire Preise, kein Handel mit Lebensmitteln an der Börse und nach der Bestechung noch was gegen die Korruption tun;) Ich glaube das wäre der richtige Weg.

    Also vielleicht ist die Idee mit dem Verkauf des Vatikan doch gar nicht so schlecht;) Wenn man das Richtige mit dem Geld danach anstellt;)

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  4. j

    immerhin diskutieren wir dank des schlechten videos wieder mal drüber.
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    ihr kennt ja meine dystopischen einstellungen, ich denk‘ nicht, dass sich an der situation jemals grundlegend was ändern wird, wenn die menschheit es nicht irgendwann hinbekommt, dass nicht die reichen auf kosten der armen leben (und das ist seit den ersten zivilisationen so). wer da grade oben ist, ob es wie jetzt „der westen“ gegen den rest der welt ist oder asien/afrika/südamerika auch irgendwann mal drankommen ist relativ egal, verdient hätten sie’s natürlich. aber das die gier nachlässt, halte ich für unwahrscheinlich und alles andere sind halt mehr oder weniger kosmetische korrekturen (die leben retten, ja, aber die situation nicht wirklich ändern).
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    meine utopie ist dann immer noch was arundhati roy damals vorgeschlagen hat: sich frei machen, von dem ganzen bullshit, dann ist auch genug für alle da.

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