Keine Empfehlung

4 Kommentare | 05.07.2011 | Animnation, Cinematograph, Tous les Crêpes |

gibt’s übrigens für den neusten Ghibli-Film „Arrietty“. Wo Ponyo ja noch ganz okay war ist Arrietty vor allem in der ersten Stunde megaöde, die Charaktere durchweg unsympatisch und/oder langweilig (allein die männliche Hauptfigur! Noch mehr als bei Ponyo das Klischee eines Standard-Anime-Reißbrett-Jungen. Ekelhaft). Spannung kommt in der zweiten Hälfte auf, wird aber ohne finalen Showdown wieder abgebaut und dann noch ein bissl weitergeseiert (genau wie auch schon bei Ponyo).

Auch gibt es diesmal kaum Charakterentwicklung (das war ja früher das schöne an Ghibli, dass die Bösen aus nachvollziehbaren Gründen böse waren oder auch mal gut werden konnten (siehe Mononoke, Howl’s Moving Castle …)).

Insgesamt (nach Tales of Earthsea, versteht sich) der bisher schlechteste Ghibli-Film. Meine Hoffnungen, dass Ghibli sich nach den letzten beiden Filmen mal wieder einkriegt sind nach diesem Trailer zum nächsten Film mehr als gering.

4 Gedanken zu „Keine Empfehlung

  1. joik°

    echt schade, dass die vollends der klischierten kinderkacke verfallen sind. danke für deine warnung. mononoke ist und bleibt für mich einer der intelligentesten und schönsten animationsfilme aller zeiten!

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  2. jobo the hobo Beitragsautor

    @joik: word! mononoke ist ein meisterwerk. danach gings zuerst langsam und nun immer schneller bergab.

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  3. jobo the hobo Beitragsautor

    @ich hab grad irgendwie die befürchtung, dass dieser 0815-männliche character nur dazu da ist, damit sich das männnliche publikum im film zurechtfindet. so á la „o nein, weibliche hauptfigur, da verlieren wir 50% der zuschauer, weil männer halt null empatisch sind.“
    .
    so wie die amis das ja auch immer brauchen, wenn ein film nicht bei ihnen zuhause spielt; da muss es immmer einen amerikanischen vollspacken geben, mit dem sich der fratboy-zuschauer indentifizieren kann. siehe last samurai und ähnlichem brech-whatever.
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    das ghibli sowas nötig hat ist schon grausig.
    ok, ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke, das es die männliche hauptfigur auch schon in der (englischen?) buchvorlage gibt, insofern ist das nur bedingt ghiblis schuld in diesem fall. eklig ist es trotzdem.

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