Kulturflatrate für 62,5 Cent monatlich

4 Kommentare | 10.03.2013 | BGE, Fakten Fakten Fakten, Ideologies |

Das heißt, die Branche “kopierbare Kulturdatenträger” ist in unserem Land jährlich für circa 6 Milliarden Euro gut. Aus dem Musik- wie auch dem Buchsektor wissen wir, dass der Urheber/Autor/Musiker maximal 5 % des Endverkaufspreises bekommt. Also 300 Millionen. Bei 40 Millionen aktuell vorhandenen Internetanschlüssen wären das 7 Euro 50 pro Anschluss. Und pro Jahr. Oder 62,5 Cent monatlich.

via Telepolis (Hervorhebungen von mir)

4 Gedanken zu „Kulturflatrate für 62,5 Cent monatlich

  1. j Artikelautor

    ne, natürlich nicht, dass ist alles sehr polemisch, weil es sagt: „hier SO billig könnte eine kulturflatrate sein, wenn wir die contentmafia abschalten und die ungerechtigkeit, mit der die künstler am gewinn beteiligt werden TROTZDEM beibehalten.“ natürlich funktioniert das so nicht (und so wollen wir das auch nicht), aber durch solche extrembeispiele scheinen dann 10€ im monat wieder sehr realistisch.
    .
    das ist so ein bisschen so wie die taktik diverser konservativer, die einfach nur völlig weltfremde perverse scheiße fordern und dann was durchsetzen, was immer noch total abartig ist aber halt viel weniger abartig, als ihre anfangsforderung. nur andersrum, oder so. hinkender vergleich.

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  2. j Artikelautor

    danke für den heise-artikel. auch hier sieht das für mich einigermaßen machbar aus. problem ist halt, dass wir erstmal die gema etc. krepieren lassen müssen, bevor die sowas mit ihren nazi-methoden umsetzen wollen. lasst die bloß nicht auf die idee kommen, dass wir genau wie für festplatten auch pro internetanschluss bezahlen müssen und die uns dann trotzdem weiterhin abmahnen lassen.

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