Werbung für den Kapitaldruck ist gute Werbung!

10 Kommentare | 18.10.2011 | Tous les Crêpes |

So, weil ich ja mitgekricht hab, dass hier auch noch mindestens ein anderer Leipzscher und auch Pfannkuchen (Na, wer hat’s gecheckt?) mit dabei sind, will ich mal schnell eine Palette Werbung auflegen. Und zwar für:

Die neue Bücherei Kapitaldruck . Die befindet sich unten rechts im Ringcafé, Roßplatz 11.

Und warum ist sie so gut? Das Gerät gibt es seit ungefähr 4 Monate und der Inhaber, der Rene, hat einmal ein ganz nettes Konzept was seine wunderbar subjektive Buchauswahl angeht. Er teilt sie ein in „Leben gewesen“, „Leben eben“ und „Leben später“. Wenig Bestseller gibt’s da, sondern viel schön gemachtes Seitenwerk, einiges über Leipzig und auch über Musik und Kunst. Zweitensmal kann man sich dort wunderbar einfach hinsetzen, Kaffee trinken und lesen, was mich dazu bringt, warum ich den Laden so pushen möchte und zwar habe ich es dort (quasi an einem „Lese-ort“) seit Jahren mal wieder geschafft wirklich lang am Stück zu lesen und das ist ne gute Sache, finde ich. Kaffe kost 1,50/2,00, ist bio und aus dem Umland, Brause und Bier gibt’s auch, sowie das er auch hin und wieder ein paar coole Veranstaltungen macht (bspw. letzten Do Diskussion über Entwicklungshilfe anhand eines Berichts über Kambodscha). Habe auch schon zwei Sachen dort zu machen in Planung, u.a. einen Pecha Kucha Vortrag (hat eventuell dafür einen Player, der das abspielen kann?).

Und jetzt alle fein hingehen und angucken und Kaffe trinken und leerkaufen :-)

10 Gedanken zu „Werbung für den Kapitaldruck ist gute Werbung!

  1. KefRoyal Beitragsautor

    Ahja, hätte ich vielleicht erklären können. Ist in der Tat ne interessante Sache, vor allem, wenn immer weiter in den Vortrag Bilder und Rede auseinanderdriften und man merkt, wie der Redner den unnachgiebigen 20 Sekunden hinterhastet, hihi.

    Auf in den Kapitaldruck , vor allem Jobo, Leipzig, los!

    Antworten
  2. jooki

    ich hab leider diese krankheit die symptom und sargnagel des endzeitkapitalismus ist: ich kann nicht mehr einkaufen, eine psychische blockade. es geht einfach nicht mehr ich kann mich nicht zum erwerb eines produktes durchringen, es gibt einfach zu viele!!

    Antworten
  3. jobo the hobo

    ja, es ist schlimm. vor allem, wenn man dann den ganzen bullshit rumliegen hat und ihn irgendwie wieder loswerden muss. hier gibt’s gottseidank haufenweise charity-shops (zum loswerden und billig erwerben) und büchereien.

    Antworten
  4. KefRoyal Beitragsautor

    Ouhja, Edinburh, das ist natürlich ein hartes Los. Die Krankheit kann ich verstehen, zum loswerden kann ich nur Umsonstladen (gieszer 16, Mo/Do 15-20 Uhr) und Schwarzes Brett ansagen.
    .
    Kann mir denn jetzt noch wenigstens jemand bestätigen, dass mein Werbungslaunch was gebracht hat und alle den Laden schön finden?

    Antworten
  5. jobo the hobo

    auf jeden finden wir den schön! auch vom konzept und was da so geht, scheint das ne schöne sache zu sein!

    Antworten
  6. hal

    ach edinburgh. jobo, grüß mir den berg, von dem man diesen unglaublich schönen blick über edinburgh und die nordsee hat! dort habe ich eine woche gezeltet und ich kann mir im augenblick keinen ort vorstellen, an dem ich lieber wäre. großer neid, weil tolle stadt, auch wenn alltag wahrscheinlich immer noch ne andere nummer als urlaub ist!

    Antworten
  7. j

    haha, du hast ne woche aufm arthur’s seat gezeltet? geil! hihi, ja, das umland ist auf jeden fall der hammer und die stadt ist auch echt schön, auch im alltag!

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.