Wikileaks Insurance

2 Kommentare | 12.12.2010 | Ideologies, Politics, Tous les Crêpes |

Hab grad überlegt, ob wir auf unserem kleinen Server nicht auch nen Wikileaks-Mirror hosten könnten, der wird ja grad zu sonst nix gebraucht. Könnt ja mal ansagen. Im Zuge dessen bin ich auf Pirate Bay auf einen Torrent gestoßen, der sich Wikileaks Insurance nennt und eine verschlüsselte Datei enthält. Die Passphrase ist anscheinend auch nach der Verhaftung Asssanges noch unbekannt. Spannend!

Ich wollte mich auch nochmal an dieser Stelle drüber freuen, daß ein 16Jähriger mit ein paar Kumpels per DDoS-Atacke diese ganzen Bezahlsysteme lahmgelegt hat. In your face, ihr feigen Geld-Säcke. Und zwar anscheinend mit der Low Orbit Ion Cannon (LOIC). Links dazu gibt’s in den Pirate Bay-Comments.

2 Gedanken zu „Wikileaks Insurance

  1. Omti

    Moin,
    also dem Wikileaks-Mirror bin ich sehr aufgeschlossen gegenüber. Ist auch nicht schwer einzurichten, http://www.wikileaks.ch/mass-mirror.html. Ich überlege nochmal kurz rum und dann werde ich das wohl in Angriff nehmen, ich warte nur noch auf meine beantragte Domain, m0le.de.

    Thema DDoS-Attacken: Dem stehe ich nicht nur skeptisch ggüber, sondern finde es auch noch Schwachsinn. Was bringt es denn wirklich konkret, für ein paar Tage die Seiten mundtot zu machen. Und ich meine wirklich mundtot. Per DDoS wurde auch PayPal getroffen und auch deren Blog. In diesem Blog stand die Begründung, warum sie sich von Wikileaks distanzieren. Ob dieser Blogeintrag nun der Wahrheit entspricht oder nicht ist erstmal unerheblich, solange man keine Beweise hat, dass PayPAl die Unwahrheit schreibt. Also ist das meiner Meinung nach eine einschränkung der Meinungsfreiheit. Was ist das für eine Logik, selbst Meinungsfreiheit und Informationsoffenheit zu fordern und von anderen Einzuschränken.
    Das ist ja ähnlich den extremen Linksautonomen. Denen fällt auch nix ein, nagut, dann werfen wir die Scheiben einer Bank ein. Wo bleibt da die Kreativität? Im Gegensatz zu den Linksautonomen haben die Aufrufer der DDoS-Attacken das aber zum Glück erkannt und fordern nun die Ressourcen der Massen auf, sich kreativ in den Wikileaks Prozess miteinzubringen, nämlich selbst die Depeschen zu durchsuchen und Informationen, die von Interesse sein könnten, zu veröffentlichen (die Medien schreiben ja nicht über jede Depesche). Infos dazu: http://www.netzpolitik.org/2010/operation-leakspin-info-statt-cyberwar/

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  2. jobo the hobo Beitragsautor

    cool, das freut mich mit dem mirror!
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    das mit den ddos-attacken sehe ich inzwischen ähnlich. auch die parallele zu linksautonomen gewaltaten gegen dinge ist mir schon gekommen. ich kann die motivation nachvollziehen aber es bringt nicht nur nichts außer pupertärem frustabbau, sondern ist eher kontraproduktiv. und das ist bei ddos-attacken ähnlich.
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    problem wird wieder mal sein, daß es viel mehr leute geben wird, die mal kurz das ddos-skript anwerfen als in den leaks rumzuwühlen, daß ist nämlich viel anstrengender. ich bin grad dabei einiges aus den archives runterzuladen, da sind einige interessante sachen dabei.
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    hat jemand übrigens einen tip für internationale presse? ich hab letztens so eine week in pictures-gallery gesehen und war erstaunt wie viel internationale dinge da drin waren, die ich in der deutschen presse überhaupt nicht mitbekommen hab.
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    http://www.time.com/time/picturesoftheweek/
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    http://www.msnbc.msn.com/id/3842331/ns/us_news-the_week_in_pictures

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