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Kein Kommentar | 22.09.2014 | Wirtschaft |

Kapitalismus als Schuldenökonomie. Das Features im Deutschlandfunk von Barbara Eisenmann. Die 43-minütige Sendung befasst sich mit der weltweiten Schuldenexplosion, im Zeitalter des neoliberalen Kapitalismus.

„Der Staat hat zwei Grundfunktionen: Er erhebt Steuern und Gebühren, das ist ein wesentliches Abgreifungsinstrument, und er verteilt dieses Geld dann wieder. Beide Funktionen haben sich die Neoliberalen angeeignet. Die neoliberale Politik in Amerika hat ja als Steuerrevolution begonnen. Dazu muss man sich vorstellen, dass es unter Roosevelt einen Einkommenssteuerspitzensatz von bis zu 90% gab, und dass das damals keinen Skandal verursachte. Jetzt hingegen zahlen die Unternehmen und die Reichen nicht mehr viel Steuern, und entsprechend wachsen die Staatsschulden. Es ist offensichtlich, dass die Schulden damit zusammenhängen; man muss sie auf den Finanzmärkten suchen.“ (siehe Transkript)

Das Feature findet ihr hier.

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